Easy Peasy Haselnussbrötchen

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach den ersten Easy Peasy Brötchen habe ich heute ein weiteres Easy Peasy Brötchenrezept für euch. Das erste Rezept liebt ihr heiß und innig und habt es schon tausend Mal nachgebacken. Ich bin mir sicher die Easy Peasy Haselnussbrötchen werdet ihr genauso lieben.

Easy Peasy Haselnussbrötchen

Easy Peasy Haselnussbrötchen

Sie sind sogar noch einfacher als die ersten, denn sie werden nicht geformt sondern nur abgestochen. Dadurch fällt die Stückgare kürzer aus und sie stehen schneller auf dem Tisch.

Durch die gerösteten, gehackten Haselnüsse erhalten die Haselnussbrötchen ihr einmalig nussiges Aroma. Wenn ihr mein Haselnussbrot schon einmal gebacken habt dann wisst ihr wie extrem lecker es ist. Sascha sagt die Brötchen seien sogar noch besser als das Brot und das will wirklich etwas heißen.

Sie passen super zu jedem Belag, egal ob süß oder herzhaft, mit Nougat- oder Schokocreme harmonieren sie ganz besonders gut.

Easy Peasy Haselnussbrötchen

Easy Peasy Haselnussbrötchen

Zutaten für ein Teiggewicht von 942 g / 12 Haselnussbrötchen zu je 78 g Teigeinlage

Hauptteig
250 g Dinkelruchmehl (alternativ Dinkelmehl 1050)
100 g Dinkelmehl 630
75 g Emmervollkornmehl (alternativ Dinkelvollkornmehl)
25 g Roggenmehl 1150
1 g Flohsamenschalen
0,97 g Bio Trockenhefe (alternativ 2,25 g Frischhefe)
0,45 g Acerolapulver (alternativ 20 g Orangensaft und das Schüttwasser um dieselbe Menge reduzieren)
255 g kaltes Wasser
100 g kalte Milch
15 g Vollrohrzucker

100 g Haselnüsse, geröstet und gehackt
16 g Haselnussöl
10 g Salz

Die kalten Zutaten sind nötig, da sich der TM beim Kneten stark erhitzt und dadurch die Teigtemperatur zu hoch würde. Knetet ihr per Hand oder mit einer anderen Maschine ist das nicht nötig.

Zubereitung

Alle Zutaten, außer Haselnüsse, Haselnussöl und Salz, in den Mixtopf geben und 1 min / Stufe 1 vermischen, danach 4 min / Knetstufe. Nun Haselnüsse, Haselnussöl und Salz zugeben und weitere 2 min / Knetstufe verkneten.

In eine mit Haselnussöl geölte Teigwanne oder Schüssel mit Deckel geben und 10-12 Std bei 18-20 Grad gehen lassen. Nach den ersten 90 min dehnen und falten.

Den Teig danach vorsichtig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und 12 Teiglinge abstechen und mit etwas Abstand auf ein Backpapier oder eine Backfolie setzen.

Abgedeckt etwa 30-60 min Stückgare bei 23 Grad.

Währenddessen den Ofen mit Backblech, Backstein oder Backstahl auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Teiglinge mit Mehl bestäuben und mit Schwaden einschießen. Für 19 min backen, den Schwaden nach 8 min ablassen und die Temperatur auf 230 Grad senken.

Easy Peasy Haselnussbrötchen

Easy Peasy Haselnussbrötchen

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6 Kommentare zu „Easy Peasy Haselnussbrötchen“

  1. Ich habe die Brötchen heute gebacken. Es hat gleich super funktioniert. Ist ja auch total einfach und zwischendrin war noch ein 10 Km langer Spaziergang am Wasser drin. Ein Brötchen haben wir noch warm gegessen und ich war erstaunt, wie schön der Haselnussgeschmack durchkam. Vielen Dank für das tolle Rezept

    1. Liebe Tabea 🙂,
      danke dir für deinen lieben Kommentar und die tolle Rückmeldung zum Rezept.
      Es freut mich sehr wenn es euch so gut schmeckt.
      Liebe Grüße
      Johanna

  2. Hallo Johanna,
    ich bin seit gefühlter Ewigkeit auf der Suche nach Rezepten mit reduzierten KH. Leider muss ich gesundheitlich darauf achten. Ebenso wie auf Milch- und Sojaprodukte, die ich auch nicht vertrage. Die nachgebackenen LC Brote und Brötchen wanderten alle in die Tonne. Pfui Deifel, dann lieber ohne. 🙂 nun frage ich mich, wieviel Mehl ich durch LC Mehle (Mandel, Walnuss, Leinsamen, Lupine, oder Kleie und ähnliches) ersetzen kann, damit es noch schmeckt? Sonst wandern die auch bald in die Tonne, wegen des Ablaufdatums. Weizensauer und LM stehen im Kühlschrank und wollen auch bald verarbeitet werden. Es geht mir nicht um die totale Reduzierung von Mehl aber wenigstens einen Austausch eines Teiles davon. Ich verwende vorzugsweise Dinkel, evtl. noch Roggen. Mein Schrank ist mittlerweile mit allem Möglichen und Unmöglichen voll gepackt. Auch noch einen Teil Weizenmehl und Kraftma-mehl, das gibt es wenn Gäste kommen.
    Vielleicht hast Du ja einen Tipp und ich versuche den dann mal umzusetzen. Ob’s klappt sieht man dann. 🙂
    PS.: Deine Rezepte sind toll. Keine Wissenschaften dahinter, und die lockeren, fluffigen Teige, hmmm. Ich mag diese sauren Roggenteige nicht, oder kompaktes festes Brot. Ich liebe „FLUFFI“.
    LG Ulla

    1. Hallo Ulla 🙂
      Danke dir für dein Lob, das freut mich sehr. Ich freue mich wenn mein Blog und meine Rezepte gefallen. Ich mag auch lieber fluffige und weiche Backwaren, als fest und kompakt. 🙂
      Zu deiner Frage. Wenn es nur um glutenfreie Mehle wie Reis- oder Maismehl geht dann kannst du etwa 10-20 % ohne größere Verluste bei der Krume austauschen. Geht es um LC Mehle wie Kokos- oder Mandelmehl, dann kann ich dir leider nicht wirklich weiter helfen, da ich mich mit denen nicht so gut auskenne. Ich weiß nur die „saufen“ sehr viel und man kann deshalb normales Mehl nicht einfach durch solches Mehl ersetzen.
      Hast du schon einmal etwas von der Wölkchenbäckerei gehört? Das ist ein Blog und es gibt auch bereits Bücher dazu. Ich bin vor Kurzem drauf gestoßen worden und habe die Bücher auch schon hier liegen. Ausprobiert habe ich noch nichts, will aber demnächst mit den Rezepten experimentieren. Vielleicht ist das ja was für dich?
      Liebe Grüße
      Johanna

  3. Hallo Johanna,
    Danke für die schnelle Antwort. Mein Antworten gestern klappte nicht ?1
    Ich versuche es einfach noch einmal.
    Die Wölckchenbäckerei ist meist mit Milchprodukten, vertrage ich leider nicht, Soja auch nicht, die anderen Varianten schmecken nicht. Bäh.
    Ich habe hier ein süsses Rezept mit 250 gr. Mehl und 200 gr. Mandelmehl. Vll. kann ich es abändern auf eine herzhaftere Variante, aber meine vergangenen Versuche klappten in solchen Konstellationen nie, Teig kam nie hoch, weil zu schwer.
    Ansonsten bleibt mir nur mehr Vollkorn (mag ich auch nicht so gerne – nur in Toast) oder Kleie/Kartoffel/Bambusfasern o.ä., aber da habe ich keine Erfahrung. Wie sagt man so schön „Versuch macht kluch“ 🙂
    Eine Frage – kann ich Ruchmehl generell einfach durch z.B. 997 Roggen ersetzen? Ich bin mit viel Mehlen eingedeckt, aber bei jedem Rezept fehlt mir wieder ein anderes. Jetzt hatte ich gerade Glutenfreies hier um dann zu lesen, dass Stärke noch mehr KH hat als normales Mehl. Ich hatte das zwar anders in Erinnerung, aber nu….. 🙂
    LG Ulla

    1. Hallo Ulla,
      deine Kommentare habe ich alle erhalten, aber hatte leider noch keine Zeit sie freizuschalten und zu beantworten.
      Stimmt bei der Wölkchenbäckerei sind oft Milchprodukte drin. Was genau verträgst du denn daran nicht? Falls es nur die Laktose ist, Laktoseintoleranz habe ich auch, dann gibt es sehr gute laktosefreie Produkte die man nehmen kann.
      Vielleicht solltest du dich mal auf speziellen LC Blogs umschauen, da solltest du doch fündig werden denke ich.
      Vollkorn ist spitzenklasse. Man kann damit super locker und fluffig backen und überhaupt nicht trocken. Das sind ja immer die Vorurteile Vollkorn seit trocken, kompakt und schwer. Nein, eben nicht. 🙂 Die Tage kommt ein neues Rezept für ein Vollkornbrot in den Blog, das ist super extra fluffig und sooo lecker! Außerdem habe ich auch schon ein paar Vollkornrezepte im Blog.
      Was für Ruchmehl ist es denn? Dinkelruchmehl kannst du gegen Dinkel 1050 austauschen. Und Weizenruchmehl gegen Weizen 1050. Roggen hat komplett andere Backeigenschaften.
      Liebe Grüße
      Johanna

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