Immer am ersten Freitag im Juni ist der National Doughnut Day in den USA und einigen anderen Ländern. Zur Feier des Tages habe ich fluffige, vegane Doughnuts mit Erdbeerglasur mitgebracht. Sehen die nicht himmlisch lecker aus? Und so viel sei schon mal verraten: Das sind sie auch!
National Doughnut Day
Der National Doughnut Day ist der Nachfolger des Doughnut-Events, das 1938 von der Heilsarmee in Chicago ins Leben gerufen wurde, um diejenigen ihrer Mitglieder zu ehren, die während des Ersten Weltkriegs den Soldaten Doughnuts servierten. Der National Doughnut Day feiert den Doughnut selbst. Viele amerikanische Doughnut-Läden bieten am National Doughnut Day kostenlose Doughnuts an.
Doughnut oder Donut?
Welche Schreibweise verwendet ihr und welche ist denn nun richtig? Doughnut stammt aus dem Englischen und leitet sich vom Wort dough=Teig und nut=kleiner runder Kuchen oder Keks ab. Im Amerikanischen wurde das Wort abgekürzt und es wurde der Donut draus.
Die offizielle Wörterbuchschreibweise ist Doughnut, wobei Donut als eine Variante aufgeführt wird. Doughnut ist die ursprüngliche, allgemein bevorzugte Schreibweise. Sie ist in den Vereinigten Staaten gebräuchlicher und international weitaus häufiger. Donut ist eine amerikanisierte, verkürzte Variante, die nicht falsch ist, aber viel seltener verwendet wird.
Deep fry or not deep fry, das ist hier die Frage!
Ich habe zum ersten Mal Gebäck auf dem Herd frittiert! Jaaaaa wirklich! Hab ich noch nie gemacht, hatte ich viel zu viel Respekt vor. In meiner Kindheit gab es keine Fritteusen, und ich besitze auch jetzt keine, und ich bin als Kind mal am heißen Topf auf dem Herd mit dem Pommesfett hängengeblieben und habe das ganze heiße Fett übers Bein bekommen. Das prägt.
Jetzt bei diesen fluffigen, veganen Doughnuts mit Erdbeerglasur habe ich mich aber doch getraut, weil ich es einfach mal ausprobieren wollte und weil Sascha meinte, nur frittiert sind es richtige Doughnuts. Ich habe meine große, schwere Pfanne* genommen, die kann man beim besten Willen nicht runterreißen, und was soll ich sagen? Es war pipi einfach und hat richtig Spaß gemacht. Es war herrlich zuzusehen, wie riesig sie im Fett geworden sind.
Würde ich sie wieder frittieren? Ich glaube nicht. Meine veganen Doughnuts mit Erdbeerglasur sind zwar wirklich WAHNSINNIG lecker geworden, ich habe den ganzen Tag nur noch geschwärmt und war hin und weg, aber mir sind das einfach viel zu viele Kalorien.
Fettgebäck mag ich zwar sehr gern, esse ich aber sonst gar nicht. Das kann ich mir gar nicht erlauben, da hab ich am nächsten Tag gleich 10 kg mehr auf der Waage. Mindestens!
Spaß beiseite, damit das Ganze nicht so ausufert, haben wir es abends mit Salat wieder ausgeglichen. Und so blieb zum Glück nichts auf der Hüfte hängen, aber beim nächsten Mal würde ich sie mit etwas Butter einpinseln und im Airfryer oder Ofen backen. Ist bestimmt genauso lecker und weniger böse.
Eine Nummer größer bitte
Wir mögen alles gern eine Nummer größer. Große Mega Muffins, richtig große Amerikaner und XXL Schokoschnecken das ist unsere Kragenweite. Und natürlich wollte ich keine so winzig kleinen Doughnuts, sondern was Richtiges in der Hand. Und ich rede nicht von diesen Minidoughnuts, die laut Sascha eigentlich Microdoughnuts heißen müssten, sondern von der Standardgröße mit etwa 70 g... Pffft, was ist das denn? Ist ja in 3 Sekunden weginhaliert.
Meine veganen Doughnuts werden also etwas dicker als üblich ausgestochen und haben am Ende mit Erdbeerglasur ein Kampfgewicht von sage und schreibe round about 150 g. Hah! Das passt schon eher! Da ist ordentlich was zum Reinbeißen und Genießen dran.
Fazit
Meine veganen Doughnuts mit Erdbeerglasur haben eine richtig fluffige und wattig weiche Krume und die Erdbeerglasur schmeckt herrlich nach frischen Erdbeeren. Ich hätte mir im Leben nicht träumen lassen, dass sie so himmlisch lecker werden.
Diese veganen Doughnuts wird es hier mit Sicherheit auch wieder geben, denn wir lieben Hefegebäck. Aber ich werde sie beim nächsten Mal dann doch im Ofen oder im Airfryer backen, einfach um Kalorien einzusparen. Ich wette, sie sind dann trotzdem noch himmlisch lecker.
Von der Menge her sind es 9 Stück geworden. 8 habe ich ausgestochen und aus den 8 Doughnut holes, also den "Löchern in der Mitte", habe ich dann den neunten zusammengesetzt. Aus dem kleinen Teigrest am Schluss habe ich auch nochmal drei holes ausgestochen und die habe ich dann so, wie sie waren, frittiert. Die sind nämlich auch ganz beliebt, die Doughnut holes, dafür gibt es sogar extra eigene Rezepte.
9 Stück waren für ein Wochenende zu viel für uns zwei, weshalb ich 3 für ein andermal eingefroren habe. Ich freu mich jetzt schon drauf.
Noch mehr Doughnut Rezepte
Alljährlich ruft Zorra vom Kochtopf andere Blogger dazu auf, gemeinsam Doughnuts am Doughnut Day zu posten. Ich bin, wie einige andere auch, diesem Ruf gefolgt. Unter dem Rezept habe ich euch die anderen Teilnehmer verlinkt, ihr findet dort noch mehr dieser herrlichen Köstlichkeiten. Mir hat es riesigen Spaß gemacht, das auszuprobieren, und ich war sehr gern dabei. Danke für deine Einladung, liebe Zorra!
Ich wünsche euch nun viel Spaß mit meinem Rezept für diese fluffigen, veganen Doughnuts mit Erdbeerglasur und lasst mich in den Kommentaren unbedingt wissen, wie sie euch geschmeckt haben. Eure

Zutaten für einen süßen Hefeteig mit einem Teiggewicht von 980 g / 9 sehr große Doughnuts zu je 108 g Teigeinlage
Hefeteig
500 g Dinkelmehl 630
50 g Rohrohrzucker
5 g Flohsamenschalen
15 g Frischhefe
½ TL gemahlene Vanille*
250 g Pflanzenmilch, kühlschrankkalt
20 g Limettensaft, kühlschrankkalt
40 g Aquafaba oder Apfelmark, kühlschrankkalt
80 g vegane Butter, kühlschrankkalt
10 g Salz
Erdbeerglasur
70 g Erdbeeren
30 g Erdbeermarmelade
15 g vegane Sahne
350 g Puderzucker
Die kalten Zutaten für den Teig sind nötig, da sich der TM beim Kneten stark erhitzt und dadurch die Teigtemperatur zu hoch wird. Du kannst auch einen kleinen Teil der Flüssigkeit durch 1-2 Eiswürfel ersetzen. Knetest du per Hand oder mit einer anderen Maschine ist das nicht nötig.
Alle Zutaten für den Hefeteig, außer Butter und Salz, in der Küchenmaschine verkneten. Gegen Ende, wenn das Gluten bereits gut ausgebildet ist, die Butter in Stücken und das Salz zugeben und einarbeiten lassen. Der gesamte Knetvorgang dauert je nach Maschine und Geschwindigkeit etwa 8 min. Der Teig ist fertig, wenn er gut fenstert.
Den Teig in eine mit Haselnussöl geölte Teigwanne oder Schüssel mit Deckel geben und 90 Minuten bei 23 Grad anspringen lassen, ich habe dafür diesen Gärautomat*. Danach dehnen und falten und für 10–12 Stunden in den Kühlschrank zur kalten Gare stellen.

Nun den Teig direkt aus dem Kühlschrank auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 2 cm dick ausrollen. Doughnuts ausstechen, den Teig wieder zusammenkneten und erneut ausstechen.
Ihr benötigt dafür einen Ausstecher* mit 9 cm Durchmesser und einen Ausstecher* für die Mitte, die "Doughnut holes", mit 3 cm Durchmesser.
Bei mir sind es acht Stück geworden plus ein Doughnut, zusammengesetzt aus den acht Doughnut holes, also den ausgestochenen „Löchern“. Aus dem kleinen Rest Teig am Ende habe ich auch nochmal 3 holes ausgestochen.
Die Doughnuts alle einzeln auf kleine Backpapierchen, die nicht viel größer als die Doughnuts selbst sind, setzen und bei 21/22 Grad abgedeckt 60-90 Minuten zur Stückgare stellen.
In einer Pfanne oder einem Topf Frittierfett auf 175 Grad erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, den Herd auf mittlere Hitze runterregeln.
Ich habe eine große, schwere Pfanne* genommen, so kann nichts passieren, und anderthalb Liter gutes Bio Bratöl, das auch zum Frittieren geeignet ist, hineingegeben. Die Temperatur habe ich immer wieder mit meinem Laserthermometer* geprüft.
Neben der Pfanne/dem Topf ein Backblech bereitstellen und ein Abtropfgitter oder Grillrost daraufstellen.

Die Doughnuts nun mit den Backpapierchen in das Frittierfett geben, bei mir waren das immer gleich 3 auf einmal, und 90 Sekunden von jeder Seite frittieren. Die Papierchen aus dem Fett entfernen, sobald sie sich von den Doughnuts lösen lassen.


Die Doughnuts nach den gesamten 3 Minuten mit einer Schaumkelle oder zwei Gabeln aus dem Fett nehmen und auf dem vorbereiteten Gitter abtropfen lassen.
Wir haben den ersten direkt mit Puderzucker vernascht, weshalb ihr hier jetzt auch nur noch 8 Stück seht.
Erdbeeren, Sahne und Marmelade miteinander pürieren, bis alles fein gemixt ist. Den Puderzucker hinzufügen und glatt rühren.
Die Doughnuts noch warm in die Glasur tauchen oder die Glasur mit einem Löffel, Messer oder einer kleinen Winkelpalette direkt auf die Doughnuts streichen.
Die Glasur hat bei mir gereicht, um die Doughnuts noch ein zweites Mal zu glasieren, nachdem die erste Glasurschicht ein paar Minuten lang fest geworden war.
Die Glasur trocknen lassen und die veganen Doughnuts mit Erdbeerglasur am besten frisch genießen.
Wer es eilig hat, kann sie auch mit nasser Glasur essen, und auch am nächsten Tag sind sie noch super lecker und weich. Man sollte sie allerdings nicht luftdicht verpackt lagern, da die Glasur sonst schwitzt und schmilzt.
Alle Zutaten für den Hefeteig, außer Butter und Salz, im Thermomix 1 Min / Stufe 1 vermischen, dann 4 Min / Knetstufe. Nun die Butter in Stücken und das Salz zugeben und 2 Min / Knetstufe einarbeiten.
Den Teig in eine mit Haselnussöl geölte Teigwanne oder Schüssel mit Deckel geben und 90 Minuten bei 23 Grad anspringen lassen, ich habe dafür diesen Gärautomat*. Danach dehnen und falten und für 10–12 Stunden in den Kühlschrank zur kalten Gare stellen.

Nun den Teig direkt aus dem Kühlschrank auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 2 cm dick ausrollen. Doughnuts ausstechen, den Teig wieder zusammenkneten und erneut ausstechen.
Ihr benötigt dafür einen Ausstecher* mit 9 cm Durchmesser und einen Ausstecher* für die Mitte, die "Doughnut holes", mit 3 cm Durchmesser.
Bei mir sind es acht Stück geworden plus ein Doughnut, zusammengesetzt aus den acht Doughnut holes, also den ausgestochenen „Löchern“. Aus dem kleinen Rest Teig am Ende habe ich auch nochmal 3 holes ausgestochen.
Die Doughnuts alle einzeln auf kleine Backpapierchen, die nicht viel größer als die Doughnuts selbst sind, setzen und bei 21/22 Grad abgedeckt 60–90 Minuten zur Stückgare stellen.
In einer Pfanne oder einem Topf Frittierfett auf 175 Grad erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, den Herd auf mittlere Hitze runterregeln.
Ich habe eine große, schwere Pfanne* genommen, so kann nichts passieren, und anderthalb Liter gutes Bio Bratöl, das auch zum Frittieren geeignet ist, hineingegeben. Die Temperatur habe ich immer wieder mit meinem Laserthermometer* geprüft.
Neben der Pfanne/dem Topf ein Backblech bereitstellen und ein Abtropfgitter oder Grillrost daraufstellen.

Die Doughnuts nun mit den Backpapierchen in das Frittierfett geben, bei mir waren das immer gleich 3 auf einmal, und 90 Sekunden von jeder Seite frittieren. Die Papierchen aus dem Fett entfernen, sobald sie sich von den Doughnuts lösen lassen.


Die Doughnuts nach den gesamten 3 Minuten mit einer Schaumkelle oder zwei Gabeln aus dem Fett nehmen und auf dem vorbereiteten Gitter abtropfen lassen.
Wir haben den ersten direkt mit Puderzucker vernascht, weshalb ihr hier jetzt auch nur noch 8 Stück seht.
Erdbeeren, Sahne und Marmelade miteinander pürieren, bis alles fein gemixt ist. Den Puderzucker hinzufügen und glatt rühren.
Die Doughnuts noch warm in die Glasur tauchen oder die Glasur mit einem Löffel, Messer oder einer kleinen Winkelpalette direkt auf die Doughnuts streichen.
Die Glasur hat bei mir gereicht, um die Doughnuts noch ein zweites Mal zu glasieren, nachdem die erste Glasurschicht ein paar Minuten lang fest geworden war.
Die Glasur trocknen lassen und die veganen Doughnuts mit Erdbeerglasur am besten frisch genießen.
Wer es eilig hat, kann sie auch mit nasser Glasur essen, und auch am nächsten Tag sind sie noch super lecker und weich. Man sollte sie allerdings nicht luftdicht verpackt lagern, da die Glasur sonst schwitzt und schmilzt.
Hier findet ihr noch weitere leckere Doughnutrezepte:
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