Fluffige Vollkorn Weggli

Schweizer Vollkorn Weggli

Heut gibts Schweizer Vollkorn Weggli. Die sind so lecker geworden, luftig, fluffig, herrlich weich, malzig und mit einer leichten Süße, da kann keiner widerstehen.

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Schweizer Vollkorn Weggli
Schweizer Vollkorn Weggli
Schweizer Vollkorn Weggli

Zorra vom Kochtopf hat am vergangenen Wochenende wieder zum Synchronbacken aufgerufen und nachdem wir beim letzten Synchronbacken schon Schweizer Ruchbrot gebacken haben, hat sie diesmal zwei tolle Rezepte für Schweizer Weggli von Katharina von BesondersGut herausgesucht. Danke dafür liebe Zorra! Ein Rezept für helle Weggli mit viel Butter und Milch, die so ähnlich wie unsere Milchbrötchen sind, und eins für Dinkelvollkorn-Weggli. Mein Rezept sollte mit selbstgemahlenem Dinkelvollkorn sein das stand fest, aber das Rezept mit Butter und Milch lachte mich ein wenig mehr an.

Meine Änderungen

Also habe ich das Rezept für die hellen Weggli genommen und das helle Dinkel- und Weizenmehl gegen selbstgemahlenes Dinkelvollkornmehl, das ich mit meiner Getreidemühle selbst gemahlen habe, getauscht. Habe Orangensaft für Vitamin C eingebaut, die Wassermenge wegen dem Vollkorn erhöht, das Malz gegen geröstetes Gerstenmalz (das geröstete Gerstenmalz ist mein Getreidekaffee) und den Zucker gegen Ahornsirup ausgetauscht. Aus dem Teig habe ich 12 Teiglinge geformt, damit die Brötchengröße für uns passt, und das wars der Rest ist gleich geblieben.

Fazit

Diese Vollkorn Weggli wird es hier sicher wieder geben, denn es sind wunderbar fluffige und weiche Vollkornmilchbrötchen mit ganz softer Krume und Kruste geworden. Sie schmecken leicht süß und malzig und passen sehr gut zu süßen Belägen oder einfach nur zu Butter. Ich ließ mir sagen in der Schweiz isst man Weggli mit Schokostängli, die werden in das Weggli reingeschoben. Das kennt dort wohl jedes Kind, so wie bei uns früher die Schokokussbrötchen.

Meine Freundin scharrt schon mit den Hufen wegen dem Rezept, sie will die Vollkorn Weggli unbedingt für ihr Enkelchen backen, und ich bin schon sehr gespannt wie sie und ihr es findet.

Die hellen Weggli werde ich bei Gelegenheit auch mal backen, denn sie haben mich schon sehr angelacht und ein wenig habe ich mich geärgert, dass ich nicht einfach beide Rezepte umgesetzt und fotografiert habe. Erst recht nachdem ich die ganzen tollen Ergebnisse der anderen Synchronbäcker gesehen habe. Eins ist toller als das andere. Schaut unbedingt auch bei ihnen vorbei, ich verlinke sie euch unter dem Rezept.

Kaffeebohne oder Ärschli?

Findet ihr eigentlich auch, dass Weggli wie kleine Ärschli aussehen? 😄😂 Was auf schweizerisch Füdli heißt. Auf Instagram haben am Sonntag auch einige gemeint meine sehen aus wie Kaffeebohnen. *hihi* Lustig wenn man bedenkt, dass ich Getreidekaffe hineingegeben habe, ok der ist nicht aus Bohnen aber who cares?
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken der Schweizer Vollkorn Weggli. Eure

Schweizer Vollkorn Weggli

Schweizer Vollkorn Weggli

Schweizer Vollkorn Weggli

Zutaten für ein Teiggewicht von 952 g / 12 Weggli zu je 79 g Teigeinlage

Hauptteig
230 g Pflanzenmilch, kühlschrankkalt
110 g kaltes Wasser
20 g veganer Orangensaft, kühlschrankkalt
15 g Ahornsirup
2 g Frischhefe
500 g Dinkelvollkornmehl (ich habe meins mit meiner Getreidemühle selbst frisch gemahlen)
optional: 15 g geröstetes Malz (ich habe meinen Getreidekaffee genommen, der ist in meinem Fall aus geröstetem Gerstenmalz)

50 g vegane Butter, kühlschrankkalt
10 g Salz

Eistreiche
1 Ei von glücklichen Hühnern
1 EL Sahne
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
alternativ kannst du die Weggli auch einfach nur mit Pflanzenmilch oder pflanzlicher Sahne bestreichen

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Zubereitung

Alle Zutaten für den Hauptteig, außer Butter und Salz, in der Küchenmaschine verkneten. Gegen Ende, wenn das Gluten bereits gut ausgebildet ist, die Butter in Stücken und das Salz zugeben und einarbeiten lassen. Der gesamte Knetvorgang dauert je nach Maschine und Geschwindigkeit etwa 8 min. Der Teig ist fertig wenn schön glatt ist und sich vom Schüsselrand löst.

Den Teig in eine mit Walnussöl geölte Teigwanne oder Schüssel mit Deckel geben. Etwa 90 min bei 21 Grad anspringen lassen, danach dehnen und falten und für 12-16 Std in den Kühlschrank stellen.

Nach der kalten Gare für 90 min bei 21 Grad akklimatisieren lassen.

Schweizer Vollkorn Weggli Teigbearbeitung
Schweizer Vollkorn Weggli Teigbearbeitung

Den Teig auf die Arbeitsplatte geben, 12 Teiglinge abstechen und rund schleifen. Die Teiglinge mit Schluss nach unten, auf Backpapier oder Backfolie setzen und abgedeckt 10-15 min entspannen lassen.

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Die Eistreiche anrühren.

Die Teiglinge mit der Hand etwas flach drücken und mit einem Kochlöffelstiel eindrücken. Ihr müsst bis unten durch drücken, bis der Teig schon fast abgeteilt ist, sonst geht der Spalt beim Backen wieder hoch.

Die Teiglinge mit der Eistreiche bestreichen. Mit einem tiefen verkehrtherum gedrehten Blech oder großen Teigwanne abdecken und etwa 30 min Stückgare bei 21 Grad.

Währenddessen den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schweizer Vollkorn Weggli Teigbearbeitung
Schweizer Vollkorn Weggli Teigbearbeitung

Und hier wieder mein Ofenkino, seht nur wie schön sie aufgegangen sind.

Die Teiglinge nochmals mit der Eistreiche bestreichen. Auf mittlerer Schiene ohne Schwaden einschießen und 18-20 min backen. Die Vollkorn Weggli gleich nach dem Backen in saubere Küchentücher wickeln, damit sie weich bleiben. Ich hab es gemacht, glaube aber nicht, dass das nötig ist.

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Viele weitere köstliche Weggli findet ihr hier:

Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf | Birgit von Birgit D | Britta von Backmaedchen 1967 | Bettina von homemade & baked | Volker von volkermampft | Désirée von Momentgenuss | Linda von lindagendry.de | Anna von Frau M aus M | Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum | Tamara von Cakes, Cookies and more | Tina von Küchenmomente | Conny von Mein wunderbares Chaos | Julia von Kitchen Spirit | Birgit M. von Backen mit Leidenschaft | Julia von Julia's Sweet Bakery | Ilka von Was machst du eigentlich so?! | Sylvia von Brotwein | Geri von Lecker mit Geri | Nora von Haferflocke - der Blog | Simone von zimtkringel

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Schweizer Vollkorn Weggli
Schweizer Vollkorn Weggli

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22 Kommentare zu „Fluffige Vollkorn Weggli“

    1. Hallo liebe Désirée,
      danke dir, das freut mich sehr.
      Die Arschbäckchen hab ich sofort gesehen, aber die Kaffeebohnen auf die Idee haben mich andere gebracht. 😄
      Liebe Grüße
      Johanna

  1. Liebe Johanna,
    deine Idee mit den Vollkornmilchbrötchen gefällt mir richtig richtig gut. Das werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Mein erster Gedanke war auch, dass sie aussehen wie kleine Popos, dass sie tatsächlich auch so heißen wusste ich nicht. Witzig.
    Liebe Grüße,
    Kathrina

    1. Liebe Kathrina,
      danke dir, ich freu mich.
      Die Vollkornmilchbrötchen sind echt klasse geworden und wird es hier wieder geben.
      Nein nein, die Brötchen heißen nicht so. Ärschli heißt Füdli auf schweizerisch. 😄
      Liebe Grüße
      Johanna

  2. Liebe Johanna,
    also ich kann Deinen Weggli ganz sicher nicht widerstehen und will jetzt unbedingt eine Vollkornvariante backen! Und - ja - ich kann die "Füdlibäggli" deutlich erkennen. 😉
    Herzlichst, Conny

    1. Liebe Conny,
      ich freue mich, dass sie dir so gut gefallen.
      Du musste unbedingt mal welche mit Vollkorn ausprobieren, sie sind so lecker!
      Haha ja gell, man die die Bäggli deutlich. 😄
      Liebe Grüße
      Johanna

    1. Liebe Zorra,
      danke dir, das freut mich. 😊
      Es hat mir wieder großen Spaß gemacht, danke für das schöne Event. Ich mache immer wieder super gerne mit.
      Hihi gell, das sind kleine Ärschlibäckli. 😁
      Liebe Grüße
      Johanna

    1. Liebe Tina,
      aaaw so ein lieber Kommentar, danke dafür! ❤️ Ich freue mich, dass dich meine Weggli so begeistern und dir meine Fotos so gut gefallen.
      Liebe Grüße
      Johanna

    1. Liebe Bettina,
      danke dir, das freut mich sehr. ❤️
      Die sind aber auch echt lecker und die hellen muss ich dringend auch noch testen.
      Ob du es glaubst oder nicht, aber bei dem Foto hatte ich auch diese Assoziation. 😃
      Liebe Grüße
      Johanna

    1. Liebe Birgit,
      danke dir, ich freue mich. 🙂
      So klein sind die gar nicht, größer als im original Rezept, ich habe nämlich 12 statt 16 gemacht. 🙂
      Liebe Grüße
      Johanna

  3. Hallo. Optisch naja 😀 also insgesamt mein ich sind die ja so. Geschmacklich super!!!Ich habe allerdings nicht eingedellt und abgemehlt weil mir die Nackte Optik einfach nicht gefiel. Auch wenn die ja so gebacken werden. Hab das Rezept halbiert und es ging sehr gut.Besten Dank für das tolle Rezept.Viele Grüsse Bastian

    1. Hallo Bastian,
      also ich finde diese Popöchen sehr ansprechend, aber das ist halt Geschmacksache. 🙂
      Ich freue mich aber, dass sie dir so gut geschmeckt haben und über dein liebes Feedback. Wir finden sie auch richtig spitze.
      Ich will jetzt immer mal wieder was neues mit Vollkorn machen.
      Liebe Grüße
      Johanna

  4. Hallo Johanna, ich habe die Brötchen heute Vormittag gebacken und bin strikt nach dem Rezept vorgegangen. Allerdings habe ich zum Kneten eine Kenwood Chef verwendet. Ferner habe ich noch ein Quellstück (50g SB-Kerne, 50g Leinsamen geschrotet) mit eingearbeitet. Ebenfalls ist noch ein EL Brotgewürz mit eingearbeitet worden. Die Brötchen sind sehr gut aufgegangen und in der Farbe perfekt. Gebacken habe ich die Brötchen auf meinem Pizzastein.
    Danke für das tolle Rezept

    1. Hallo Günter,
      danke dir für die schöne Rückmeldung. Ich freue mich, dass dir das Rezept so gut gefällt.
      Da die Brötchen ja eher süßlich sind kann ich mir das zusammen mit dem Brotgewürz und den Saaten nur schwer vorstellen, aber wenn du sagst es schmeckt dir freut mich das sehr. 🙂
      Liebe Grüße
      Johanna

  5. Günter Slotwinsky

    In diesem Rezept folgt der Hinweis: Die Zutaten für den Hauptteig, bis auf Salz und Öl, in die Schüssel eurer Küchenmaschine geben und auf kleinster Stufe etwa 5 min auf Stufe 1 kneten. Danach Öl und Salz zugeben und 3 weitere min auf kleinster Stufe kneten.
    Salz und Öl zum Schluss dazu geben. Von Öl steht nichts im Rezept. Wieviel und bestimmt, wenn überhaupt, Walnussöl???

    1. Hallo Günther,
      danke dir für den Hinweis, da hat sich im Text tatsächlich der Fehlerteufel eingeschlichen, es sollte Butter heißen. Ich habe es angepasst und nun stimmt es.
      Liebe Grüße
      Johanna

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